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Forschungsbohrung Köln-Dellbrück erfolgreich abgeschlossen


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Daldrup & Söhne AG

Nach zehn Wochen Bohrarbeiten ist das Ziel erreicht: Die Forschungsbohrung in Köln-Dellbrück wurde bis auf eine Tiefe von 802 Metern niedergebracht. Nun beginnt die wissenschaftliche Auswertung der gewonnenen Bohrkerne. Sie soll wichtige Erkenntnisse darüber liefern, welches geothermische Potenzial im Untergrund steckt.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Bohrarbeiten ist ein wichtiger Meilenstein des Forschungsprojekts erreicht. Rund zehn Wochen lang arbeitete sich der Bohrmeißel Schicht für Schicht in die Tiefe. Bei 802 Metern wurde schließlich die vorgesehene Endteufe erreicht.

Im Fokus der Forschungsbohrung steht der rund 380 Millionen Jahre alte Massenkalk. Aus den durchbohrten Gesteinsschichten wurden Bohrkerne gewonnen, die nun detailliert untersucht und ausgewertet werden. Sie ermöglichen einen unmittelbaren Blick in die geologischen Verhältnisse tief unter Köln und liefern wertvolle Daten über die Eigenschaften des Gesteins.

Geothermisches Potenzial im Untergrund
Eine zentrale Frage der weiteren Untersuchungen lautet: Kann die Wärme im tiefen Untergrund künftig geothermisch genutzt werden?
Geothermie bietet die Möglichkeit, lokal vorhandene Erdwärme für eine nachhaltige Wärmeversorgung zu erschließen. Ob und in welchem Umfang dies am untersuchten Standort möglich ist, hängt jedoch von verschiedenen geologischen und technischen Faktoren ab. Genau hier liefern die gewonnenen Bohrkerne und Messdaten wichtige Erkenntnisse.

Die ersten Ergebnisse geben Anlass zur Zuversicht. Eine abschließende Bewertung ist allerdings erst nach der detaillierten wissenschaftlichen Untersuchung möglich.

Präzisionsarbeit bis in 802 Meter Tiefe
Für Daldrup bedeutet der Abschluss der Bohrarbeiten zugleich den erfolgreichen Abschluss einer anspruchsvollen technischen Projektphase. Forschungsbohrungen stellen hohe Anforderungen an Bohrtechnik, Mannschaft und Planung: Denn neben dem Erreichen der vorgesehenen Tiefe kommt es insbesondere darauf an, aussagekräftige Informationen über die durchteuften Gesteinsschichten zu gewinnen. Mit der erreichten Endteufe von 802 Metern ist die Grundlage für die nun folgende wissenschaftliche Analyse geschaffen.

Der Blick richtet sich auf die Ergebnisse
Während die Bohranlage ihre Aufgabe erfüllt hat, beginnt für die Forschung nun die entscheidende Auswertungsphase. Die Untersuchungen der rund 380 Millionen Jahre alten Gesteinsformation sollen zeigen, welche Voraussetzungen für eine mögliche Nutzung der geothermischen Wärme bestehen.

Damit trägt die Forschungsbohrung dazu bei, das Wissen über den tiefen Untergrund weiter auszubauen – und mögliche Perspektiven für eine regionale und klimafreundliche Wärmeversorgung zu untersuchen.

Daldrup freut sich, mit seiner Bohrkompetenz einen Beitrag zu diesem Forschungsprojekt und zur weiteren Erkundung des geothermischen Potenzials zu leisten.

Daldrup Bohranlage mit Mitarbeitern auf dem Bohrplatz in Köln-Dellbrück
Technische Ausrüstung auf dem Bohrplatz der Forschungsbohrung Köln-Dellbrück
Bohrkerne aus der Forschungsbohrung Köln-Dellbrück in beschrifteten Probenkisten
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Blick auf den Arbeitsbereich am Bohrloch der Forschungsbohrung Köln-Dellbrück
Daldrup Fahrzeug auf dem Gelände der Forschungsbohrung Köln-Dellbrück

Foto: Seif Nabih

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